Balkon, Terrasse, Fensterbrett: Welche Unterschiede und Verwendungsmöglichkeiten gibt es?

Nicht alle Außenbereiche von Wohnungen sind gleich, und sie lassen sich auch nicht auf die gleiche Weise gestalten. Hier erfahren Sie, wie Sie Balkon, Terrasse und Fensterbrett unterscheiden.

Im allgemeinen Sprachgebrauch werden die Begriffe Balkon und Terrasse oft synonym verwendet, obwohl diese beiden Räume sehr unterschiedlichen Logiken folgen. Nimmt man das Fensterbrett als dritte Art von Außenbereich in einer Wohnung hinzu, lässt sich besser entscheiden, wie die jeweiligen Flächen gestaltet werden können.

Diese begriffliche Verwirrung ist nicht nur eine Frage der Semantik: Sie führt oft zu Fehlern bei der Gestaltung, wenn Lösungen, die für eine Terrasse gedacht sind, auf einen Balkon angewendet werden oder umgekehrt.

Der Balkon, ein Vorsprung in der Höhe

Der Balkon ist eine aus der Fassade herausragende Plattform, die meist von einem Geländer umgeben und nur von einem einzigen Raum aus zugänglich ist. Seine Fläche ist begrenzt, oft schmal und manchmal nur wenige Zentimeter tief.

Die gesamte Gestaltung beruht auf der intelligenten Nutzung dieses Geländers, das eher zur eigentlichen Ressource für die Einrichtung wird als der Boden – im Gegensatz dazu, wie man bei einem großzügigeren Außenbereich spontan vorgehen würde. Es ist genau diese Tiefenbeschränkung, die den Balkon grundlegend von anderen Außenbereichen unterscheidet.

Die Terrasse, eine echte Erweiterung des Wohnraums

Im Gegensatz zum Balkon befindet sich die Terrasse auf der gleichen Ebene wie ein Innenraum oder auf einem Dach und verfügt meist über eine großzügigere Fläche, die manchmal ausreicht, um mehrere unterschiedliche Zonen einzurichten.

Sie erlaubt eine Gestaltung, die der eines Gartens näher kommt, mit Möbeln, die auf dem Boden stehen, und mehr Bewegungsfreiheit. Diese zusätzliche Fläche ermöglicht auch Nutzungen, die ein Balkon nicht bieten könnte, wie zum Beispiel eine richtige Essecke oder einen separaten Entspannungsbereich.

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Das Fensterbrett, das kleinste, aber nicht das nutzloseste

Oft ignoriert, stellt das Fensterbrett in vielen Pariser Wohnungen ohne Balkon oder Terrasse den einzigen verfügbaren Außenbereich dar, insbesondere bei kleinen Flächen oder in hohen Stockwerken ohne direkten Zugang ins Freie.


Einige Zentimeter Tiefe reichen aus, um einen kompakten Blumenkasten und einige Kräuter unterzubringen – eine minimale, aber echte Lösung, um die Verbindung zum Außenbereich zu bewahren. Dieses Format, wenn auch bescheiden, reicht oft aus, um genügend Kräuter für den regelmäßigen Gebrauch in der Küche anzubauen.

Welche Möbel für welchen Bereich

Auf einer Terrasse funktionieren klassische, auf dem Boden stehende Möbel gut; der Platz lässt dies reichlich zu, und die Stabilität ist im Allgemeinen kein Problem. Auf einem Balkon hingegen ist es besser, Möbel zu wählen, die das Geländer nutzen, statt den Boden.

Das ist genau das Prinzip der „Balconie“- und „Balconnières“-Produkte von Extra Terrasse, die so konzipiert sind, dass sie direkt am Geländer befestigt werden können, ohne den Boden zu belasten, ganz gleich, wie schmal der Balkon ist. Auf einem Fensterbrett findet eigentlich nur ein kompakter Blumenkasten Platz; es ist kaum möglich, dort größere Möbelstücke aufzustellen.

Zusammenfassend

Balkon, Terrasse und Fensterbrett sind nicht gleich und lassen sich nicht auf die gleiche Weise gestalten. Die genaue Bestimmung des Außenbereichstyps ist der erste Schritt, um Möbel auszuwählen, die wirklich geeignet sind.

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