Der Unterschied zwischen einem Balkon, der funktioniert, und einem Balkon, der enttäuscht, liegt oft in der Reihenfolge, in der man Entscheidungen trifft. Dieser Leitfaden folgt den 6 Schritten in der richtigen Abfolge.
Ein gut gestalteter Balkon fällt nicht vom Himmel. Er ist das Ergebnis einiger guter Entscheidungen, die in der richtigen Reihenfolge getroffen wurden. Dieser Leitfaden beschreibt sie Schritt für Schritt, vom ersten Ausmessen bis zum letzten Feinschliff.
Schritt 1: Zuerst den Raum bewerten
Drei Maße sollten vor Beginn notiert werden: die Tiefe, die Gesamtbreite und die nutzbare Breite bei vollständig geöffneter Tür. Letztere bestimmt, welche Möbelgrößen hineinpassen und ob man sich ungehindert bewegen kann. Auch die Ausrichtung ist wichtig: Ein Südbalkon ist warm und hell, ein Nordbalkon das ganze Jahr über kühl. Osten und Westen bieten je nach Tageszeit teilweise Sonne.

Schritt 2: Einen Hauptnutzungszweck wählen
Bevor man irgendetwas kauft, steht eine Entscheidung an: Wofür soll der Balkon in erster Linie dienen? Essbereich, Leseecke, Stadtgarten, morgendliche Kaffeeecke: Jeder Nutzungszweck erfordert völlig andere Dinge. Auf einem kompakten Balkon ist es besser, sich für einen einzigen Zweck zu entscheiden und diesen konsequent umzusetzen. Ein klarer Nutzungszweck sorgt für eine stimmige Gestaltung.

Schritt 3: Die Möbel auswählen
Nur ein Kriterium zählt wirklich: Kann dieses Möbelstück das ganze Jahr über draußen bleiben, ohne Schaden zu nehmen? Für kleine Räume sind Möbel, die den Boden frei lassen, immer die besten. Der „Balconie“ von Extra Terrasse verkörpert diese Logik perfekt: Er wird am Geländer eingehängt, besteht aus pulverbeschichtetem Stahl und ist frost- sowie UV-beständig. Er hält somit den Boden des Balkons vollständig frei! Erhältlich in acht Farben im Großformat (Salbeigrün, Enzianblau, Ocker, Anthrazitgrau, Rubinrot, Granatrot, Pariser Grün und Stahlblau) sowie in vier Farben im Kleinformat, um zu jedem Stil zu passen.

Schritt 4: Begrünen, ohne den Platz zu verengen
Der klassische Fehler: Auf einem ohnehin begrenzten Raum zu viele Dinge auf dem Boden pflanzen zu wollen. Der richtige Ansatz: Das Geländer und die Wände als Hauptpflanzflächen nutzen. Die „Balconnières“ von Extra Terrasse lassen sich ohne Bohren oder Schrauben an der oberen Stange des Geländers befestigen. Sie sind in zwei Größen und sechs Farben erhältlich, die auf den „Balconie“ abgestimmt sind, und ermöglichen es, die gesamte Länge des Geländers zu begrünen, ohne Platz am Boden zu opfern.

Schritt 5: Mit Details Atmosphäre schaffen
Das ist der letzte Schritt, nicht der erste. Beleuchtung (Lichterketten, Windlichter), Textilien (Kissen, Decken) und kleine Deko-Details vervollständigen die Gestaltung, sobald die Basis steht. Bei der Beleuchtung gilt: warm und tief platziert. Bei Textilien: eine einzige Hauptfarbe, Materialien, die für den Außenbereich behandelt wurden.
Zusammenfassend
Fünf Schritte, in dieser Reihenfolge. Bewerten, entscheiden, möblieren, begrünen und verfeinern. Jeder Schritt bedingt den nächsten. Geht man in der umgekehrten Reihenfolge vor, landet man am Ende mit einem Balkon voller Dinge, die nicht zusammenpassen und die man am Ende nicht mehr nutzt.